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Was bedeutet BGR 191?

Vorweg, die BGR 191 wurde durch die DGUV Regel 112-191 abgelöst.

Die DGUV (Deutsche gesetzliche Unfallversicherung) Regel 112-191 besagt, dass bei jeder orthopädischen Anpassung oder Veränderung von Sicherheitsschuhen zum Beispiel durch den Einsatz von privaten Einlagen geprüft werden muss, ob diese weiterhin den Anforderungen der Norm EN ISO 20345 entsprechen.

Unterbleibt diese Prüfung, erlischt die Zertifizierung!

Nicht wenige Menschen leiden unter Fußfehlstellungen. Üben diese Menschen einen Beruf aus, bei dem Tätigkeiten im Stehen oder Laufen absolviert werden, treten schmerzhafte Beschwerden auf, was wiederum zu Konzentrationsschwächen führt. Die Folge können Leistungsabfall und eine beeinträchtigte Arbeitssicherheit sein.

Die orthopädische Versorgung von Arbeitnehmern hilft somit deren Leistungsfähigkeit sowie die persönliche und betriebliche Sicherheit zu erhöhen.

Die Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit dienen der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Die DGUV Regel 112-191 beschäftigt sich mit der Benutzung von Fuß- und Knieschutz.

Im Januar 2007 ist eine Änderung der früheren Richtlinie BGR 191 in Kraft getreten. Diese Änderung besagt, dass bei jeder orthopädischen Anpassung von Sicherheitsschuhen geprüft werden muss, ob diese weiterhin den Anforderungen der Norm EN ISO 20345 gemäß Zertifikat entsprechen.

Diese Prüfung muss durch ein offizielles Prüfinstitut durchgeführt werden, welches anschließend eine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausstellt.

Da die Kosten für eine solche Prüfung jedoch erheblich sind, ist es wirtschaftlich nicht tragbar, eine individuelle orthopädische Änderung vorzunehmen. Um der Nachfrage nach orthopädischen Anpassungen dennoch gerecht zu werden, bieten wir Ihnen mit unseren beiden sehr beliebten Modellen POTSDAM S3 und BERLIN S3 derzeit zwei Sicherheitsschuhmodelle an, für die eine gültige Zertifizierung in Verbindung mit der orthopädischen Einlage „Sensoped“ von SEIDL vorliegt.

 

(Videoquelle: http://www.schuh-seidl.de/leistung/aktivplus.php)

Auch für den österreichischen Markt sind wir bestens aufgestellt. Laut der ÖNORM Z 1259 gelten im Bereich orthopädischer Fußschutz dieselben Regeln wie in Deutschland mit zwei Ausnahmen. Die Schuhe müssen zwingend den Rutschhemmungswert SRC gemäß EN ISO 20345 erreichen und es dürfen keine ¾ Einlagen verwendet werden.

Unsere Schuhe und die Sensoped-Einlage erfüllen diese Auflage.

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