Arbeitsunfälle in Deutschland sinken: Warum Arbeitsschutz trotzdem wichtig bleibt
Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland ist 2025 erneut zurückgegangen.
Doch der positive Trend ist kein Grund, beim Arbeitsschutz nachzulassen. Denn Stolpern, Rutschen und Stürzen sowie der Umgang mit Werkzeugen und Maschinen gehören weiterhin zu den häufigsten Unfallrisiken am Arbeitsplatz. Die richtige persönliche Schutzausrüstung (PSA) bleibt deshalb ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Prävention.
Weniger Arbeitsunfälle im Jahr 2025
Die aktuellen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Das Unfallrisiko bei der Arbeit ist 2025 erneut gesunken.
Nach den inzwischen vorliegenden endgültigen Zahlen ereigneten sich in der gewerblichen Wirtschaft und bei der öffentlichen Hand 730.573 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Das sind rund 24.000 Fälle beziehungsweise 3,2 Prozent weniger als 2024.
Auch das Arbeitsunfallrisiko je 1.000 Vollzeitäquivalente ging zurück. Es lag 2025 bei 16,68 und damit 3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Bei den tödlichen Arbeitsunfällen verzeichnete die DGUV ebenfalls einen Rückgang: 328 Menschen kamen 2025 bei einem Arbeitsunfall ums Leben, 17 weniger als im Vorjahr.
Diese Zahlen zeigen: Prävention und Arbeitsschutz bleiben wichtige Bausteine für sichere Arbeitsplätze.
Arbeitsunfälle gehen zurück – doch die Risiken bleiben
Ein Rückgang der Unfallzahlen ist eine positive Nachricht. Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Wahrnehmung der Beschäftigten, dass typische Gefahren im Arbeitsalltag weiterhin präsent sind.
Das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 kommt zu dem Ergebnis, dass 53 Prozent der Befragten Stolpern, Rutschen und Stürzen als Unfallrisiko am eigenen Arbeitsplatz nennen. Jeweils rund ein Fünftel sieht außerdem Risiken beim Umgang mit Werkzeugen (21 Prozent) und Maschinen (21 Prozent).
Gerade diese alltäglichen Gefahren machen deutlich, warum Arbeitsschutz nicht erst nach einem Unfall beginnen darf. Entscheidend ist, Risiken möglichst früh zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.
Sicherheitsschuhe: Schutz bei Stolper-, Rutsch- und Sturzgefahren
Der richtige Fußschutz gehört in vielen Arbeitsbereichen zur grundlegenden persönlichen Schutzausrüstung. Je nach Einsatzgebiet kommen unterschiedliche Schutzklassen und Ausstattungen infrage.
Bei Alpha-Tex finden Unternehmen und Beschäftigte eine große Auswahl an Arbeitsschuhen und Sicherheitsschuhen für unterschiedliche Branchen und Anforderungen – von leichten Modellen für den Innenbereich bis hin zu robusten Sicherheitsschuhen und Sicherheitsstiefeln für Baustellen und Außenbereiche.
Die Auswahl reicht unter anderem von S1- und S1P-Modellen bis zu S3- und S7-Sicherheitsschuhen. Welche Schutzklasse sinnvoll ist, hängt von den konkreten Gefährdungen am Arbeitsplatz ab.
→ Sicherheitsschuhe und Arbeitsschuhe entdecken
Arbeitskleidung unterstützt einen sicheren Arbeitsalltag
Arbeitsschutz beginnt nicht bei den Schuhen. Auch die richtige Arbeits- und Berufsbekleidung kann dazu beitragen, Beschäftigte vor verschiedenen Einwirkungen im Arbeitsalltag zu schützen.
Je nach Tätigkeit können beispielsweise robuste Materialien, funktionale Schnitte oder spezielle Schutzfunktionen gefragt sein. In Industrie, Handwerk und anderen Bereichen muss Berufsbekleidung dabei nicht nur schützen, sondern auch bequem und für den jeweiligen Arbeitsalltag geeignet sein.
Bei Alpha-Tex finden Betriebe eine umfangreiche Auswahl an Arbeitskleidung, Arbeitshosen, Arbeitsjacken und weiterer Berufsbekleidung.
→ Arbeitskleidung für Industrie, Handwerk und Gewerbe entdecken
Warnschutz: Sichtbarkeit kann Unfälle verhindern
Eine besondere Bedeutung hat die Sichtbarkeit überall dort, wo Beschäftigte mit Fahrzeugen, Maschinen oder Verkehr in Kontakt kommen.
Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471 macht Personen durch auffällige Farben und reflektierende Elemente besser sichtbar. Das ist beispielsweise auf Baustellen, in Lager- und Logistikbereichen oder bei Arbeiten im Straßenverkehr relevant.
Je nach Tätigkeit und Gefährdungsbeurteilung können Warnschutzjacken, Warnschutzhosen oder komplette Warnschutzbekleidung zum Einsatz kommen.
→ Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471 entdecken
Auch Hände und Kopf brauchen den richtigen Schutz
Werkzeuge und Maschinen gehören laut DGUV Barometer ebenfalls zu den häufig genannten Unfallrisiken. Je nach Tätigkeit können dabei insbesondere Hände, Augen oder Kopf gefährdet sein.
Geeignete Arbeitshandschuhe können die Hände beispielsweise vor mechanischen Belastungen, Schnitten, Verschmutzungen oder weiteren arbeitsplatzbezogenen Gefahren schützen. Wichtig ist dabei, dass der Handschuh zur jeweiligen Tätigkeit und Gefährdung passt.
Auch Schutzhelme und Schutzbrillen können Bestandteil einer geeigneten Schutzausrüstung sein.
→ Arbeitshandschuhe für unterschiedliche Einsatzbereiche entdecken
→ Weitere Produkte für Arbeitssicherheit entdecken
Arbeitsschutz ist mehr als persönliche Schutzausrüstung
Persönliche Schutzausrüstung ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes – sie ersetzt jedoch nicht die gesamte betriebliche Prävention.
Entscheidend ist zunächst, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu erkennen und möglichst zu vermeiden oder technisch beziehungsweise organisatorisch zu reduzieren. Die persönliche Schutzausrüstung kommt dort zum Einsatz, wo trotz dieser Maßnahmen ein verbleibendes Risiko besteht.
Das zeigt auch das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026: 90 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Prävention Unternehmen stärkt und zur Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts beiträgt.
Arbeitsschutz ist damit nicht nur eine Frage von Vorschriften. Eine konsequente Sicherheitskultur schützt Beschäftigte, unterstützt Unternehmen und kann dazu beitragen, Unfälle und Ausfallzeiten zu vermeiden.
Häufige Fragen zu Arbeitsunfällen
Was ist das häufigste Unfallrisiko am Arbeitsplatz?
Laut DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 nennen 53 Prozent der Beschäftigten Stolpern, Rutschen und Stürzen als größtes Unfallrisiko am eigenen Arbeitsplatz. Jeweils 21 Prozent sehen Risiken im Umgang mit Werkzeugen und mit Maschinen.
Ab wann muss ein Arbeitsunfall gemeldet werden?
Meldepflichtig ist ein Arbeitsunfall, wenn die verletzte Person dadurch mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist oder stirbt. Der Arbeitgeber muss den Unfall dann innerhalb von drei Tagen beim zuständigen Unfallversicherungsträger anzeigen, also bei der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse. Grundlage ist § 193 SGB VII.
Welche Schuhe schützen vor Ausrutschen?
Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345 mit rutschhemmender Sohle geben Halt auf glatten Böden. Leichte Modelle ohne Metallkappe finden Sie bei unseren rutschfesten Arbeitsschuhen ohne Stahlkappe.
Woran erkenne ich Handschuhe mit Schutz vor Schnitten und Abrieb?
Am Hammer-Piktogramm und dem Code nach EN 388 auf dem Handschuh. Was die Ziffern und Buchstaben bedeuten, erklären wir im Ratgeber Normen für Arbeitshandschuhe.
Sinkende Unfallzahlen sind ein Erfolg – aber kein Grund zur Entspannung
Die Entwicklung der Arbeitsunfallzahlen in Deutschland ist positiv. Weniger Unfälle bedeuten weniger Verletzungen und weniger persönliches Leid.
Gleichzeitig verschwinden die Gefahren des Arbeitsalltags nicht automatisch. Stolpern, Rutschen und Stürzen sowie Risiken durch Werkzeuge und Maschinen bleiben wichtige Themen.
Deshalb gilt: Die sinkenden Unfallzahlen sollten Ansporn sein, erfolgreiche Prävention konsequent fortzuführen.
Mit passender persönlicher Schutzausrüstung, geeigneter Arbeitskleidung und einer konsequenten Sicherheitskultur können Unternehmen ihre Beschäftigten im Arbeitsalltag unterstützen.
Alpha-Tex Arbeitsschutz unterstützt Unternehmen aus Industrie, Handwerk und weiteren Branchen mit Sicherheitsschuhen, Arbeitskleidung und persönlicher Schutzausrüstung für unterschiedliche Einsatzbereiche.
→ Jetzt Arbeitsschutz bei Alpha-Tex entdecken
Quellen: DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 (März 2026); § 193 SGB VII.